Annegret Kramp-Karrenbauer, Foto: blu-news.org / Flickr.com / CC BY SA 2.0Die saarländische Ministerpräsidentin und CDU-Landeschefin Annegret Kramp-Karrenbauer spricht sich klar gegen eine Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare aus. Trotz heftiger Kritik bleibt sie bei ihrer Haltung und legt auf ihrer Facebookseite noch einmal ihre Argumente dar.

 

Es war ein Sturm der Kritik auf die 52-Jährige losgegangen, nachdem sie der Saarbrücker Zeitung gesagt hatte, dass es in Deutschland bislang eine klare Definition der Ehe als Gemeinschaft von Mann und Frau gebe und bei Öffnung dieser  Definition in eine auf Dauer angelegte Verantwortungspartnerschaft zweier erwachsener Menschen, andere Forderungen nicht auszuschließen seien, etwa eine Heirat unter engen Verwandten oder von mehr als zwei Menschen. 

 

Gegen Kramp-Karrenbauer, die Mitglied des CDU-Bundespräsidiums ist, hat die Berliner LSBTTIQ-Anwältin Sissy Kraus wegen ihrer Äußerungen Strafanzeige wegen Volksverhetzung gestellt. Auf ihrer Facebook-Seite hat Kraus die Anzeige veröffentlicht.

 

Nach der irischen Volksabstimmung versuchen interessierte Kreise auch in Deutschland die "Ehe für alle" einzuführen. SPD, Grüne und Linke versuchen über den Bundesrat eine Mehrheit für einen Vorstoß zu organisieren. Damit wollen sie Kanzlerin Merkel unter Druck setzen.


 

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Zitat des Moments

»Die Kirche [...] kann nicht auf eine einfache Sozialagentur reduziert werden, wo der Dienst am Nächsten nur aus beruflichen oder wirtschaftlichen Gründen heraus oder von allgemeinen humanitären Prinzipien her motiviert ist. Die Kirche ist die Gemeinschaft derer, die die Quelle der Liebe erkennen, die sie zu handeln drängt, nicht aus sich selbst heraus, sondern in Gott.«

Aus einem Kommentar des Erzbischofs von Chieti-Vasto, Bruno Forte, auf die Forderung, die Kirche solle ihren völkerrechtlichen Sonderstatus aufgeben; zitiert von »Radio Vatikan« am 18.08.2007