|
Katechese
|
Ein prophetisches Schreiben
Auch nach 40 Jahren ist die Enzyklika »Humanae Vitae« hochaktuell
von Weihbischof Andreas Laun
Vor vierzig Jahren, am 25. Juli 1968 veröffentlichte Papst Paul VI. eine Enzyklika, die wie keine andere Empörung und Widerspruch hervorgerufen hat: »Humanae Vitae«. Ausgehend von der Würdigung der Ehe als göttliche Einrichtung und Sakrament, stellt der Papst fest, daß künstliche Empfängnisverhütung ein unerlaubter Eingriff in die eheliche Vereinigung ist.
Schon während des Zweiten Vatikanischen Konzils wurde die Frage der Geburtenregelung aufgeworfen, 1965 kam dann die »Pille« auf den Markt. Um selbst letzte, entscheidende Klarheit zu gewinnen, setzte Paul VI. eine Studiengruppe ein.
|
|
Weiterlesen...
|
Wie einst vor Pilatus
Gott setzt sich dem Menschen aus, damit der Mensch sich Gott aussetzen kann
von Schwester Simone Burger
Die Christen glauben, daß Gott in Jesus Christus Mensch wurde, der zur Zeit des Königs Herodes des Großen und des Kaisers Augustus von einer Tochter Israels in Bethlehem geboren wurde, die Botschaft der Liebe Gottes den Menschen verkündete, Kranke heilte und Tote auferweckte. Unter Pontius Pilatus wurde er in einem schmählichen Prozeß zum Tod am Kreuz verurteilt und hingerichtet (vgl. Katechismus der katholischen Kirche 423).
Doch Gottes Liebe erweckte ihn vom Tode und Jesus erschien seinen Aposteln zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten. Bevor er in die Nacht der Todesangst und der Verurteilung ging, feierte er mit seinen Aposteln das Paschamahl, setzte die Eucharistie ein und gab ihnen den Auftrag, dies zu seinem Gedächtnis weiterhin zu vollziehen.
Als Katholiken glauben wir, daß Jesus Christus in der Hostie, die während der heiligen Messe in der Wandlung konsekriert wurde, mit Fleisch und Blut, mit Leib und Seele, mit Gottheit und Menschheit wirklich und wahrhaft gegenwärtig ist. Und diese Gegenwart Jesu beschränkt sich nicht auf die Dauer der Heiligen Messe, sondern bleibt darüber hinaus.
|
|
Weiterlesen...
|
Wir wissen, deshalb glauben wir
Ohne die Gewißheit der Auferstehung ist Christsein ein hoffnungsloser Fall
von Pfarrer Elmar Stabel
Ostern – ein Fest der Hoffnung! Wir feiern, daß wir befreit worden sind von Sünde und Tod, wir sind aus der Finsternis in Gottes wunderbares Licht berufen worden. Jetzt können wir wieder in die Zukunft schauen, ohne Angst und ohne Verzweiflung, eben nicht mehr hoffnungslos.
In der Heiligen Schrift ist oft von der Hoffnung die Rede. Es ist sogar eines der zentralen und wichtigen Worte. Was aber ist mit »Hoffnung« und mit »hoffen« in biblischem, in christlichem Sinne gemeint?
|
|
Weiterlesen...
|
An Christus führt kein Weg vorbei
von Pater Bernward Deneke
Es ist noch gar nicht lange her, daß man mit dem Anliegen, die Frömmigkeit der Katholiken mehr auf Christus auszurichten, sie »christozentrischer« zu gestalten, gegen manche Andachtsformen zu Felde zog, die allzu sehr die Gottesmutter oder bestimmte Heilige in den Mittelpunkt zu rücken schienen.
Inzwischen sind solche Stimmen weitgehend verstummt. Von Vertretern eines »Interreligiösen Dialogs« und einer »Theologie der Religionen« vernehmen wir eher das Gegenteil. Sie fordern, die Christen sollten sich mit den Anhängern anderer Religionen auf den Weg machen hin zu dem Urmysterium, das allen Religionen gemeinsam sei. Dieses liege »hinter«, »über« oder »im tiefsten Kern« der einzelnen Überlieferungen verborgen: »Das Herz aller Religionen ist eins.« (Dalai Lama)
|
|
Weiterlesen...
|
Das Hirn in Bewegung setzen
Glaube und Vernunft – zwei Wege zur einen Wahrheit
von Pfarrer Elmar Stabel
Als Papst Benedikt XVI. vor einem guten Jahr Deutschland besuchte, hielt er in der Aula der Universität in Regensburg, seiner früheren Wirkungsstätte als Theologieprofessor, eine Vorlesung. Das Thema lautete: »Glaube, Vernunft und Universität«.
Natürlich wollte der Papst bei einer solch denkwürdigen Veranstaltung etwas Wichtiges, ja, Entscheidendes für unsere Zeit sagen. Und er hat es getan! Allerdings scheint es so, als hätten viele sein Anliegen nicht oder falsch verstanden.
Denn es geht bei dieser Frage keineswegs nur um eine bloße Gelehrtendiskussion, sondern um die Grundlage und die Rechtfertigung unseres ganzen Glaubens!
|
|
Weiterlesen...
|
Wann ist eine »Kirche« eine Kirche?
Das jüngste Dokument der Glaubenskongregation erklärt die Lehre des Konzils
von Pfarrer Helmut Prader
Vor wenigen Wochen veröffentlichte der Vatikan ein Schreiben der Kongregation für die Glaubenslehre, worin »Antworten auf Fragen zu einigen Aspekten bezüglich der Lehre über die Kirche« gegeben werden.
In den Medien gab es darauf von verschiedenen Seiten aus einen Aufschrei. Der Vatikan und der Papst würden nur neue Gräben aufreißen und man könne doch schließlich nicht hinter das Zweite Vatikanische Konzil zurück.
Manche Gläubige wurden dadurch verunsichert. In folgendem Beitrag soll deswegen geklärt werden, was es mit dem neuen Schreiben auf sich hat.
|
|
Weiterlesen...
|
Das Vorbild des Bauers von Ars
Wie wir in der Stille Gott begegnen und uns von Ihm anschauen lassen können
von Pater Bernward Deneke
»4’33’’«. So heißt eine Komposition aus dem Jahr 1952, erdacht von dem amerikanischen Komponisten John Cage (1912-1992). Der Titel »4’33’’« bezieht sich, wie wir sogleich richtig vermuten, auf die Dauer der Komposition. Aber Dauer besagt noch nicht viel über den Inhalt. Was geschieht in diesen 4 Minuten und 33 Sekunden?
Die Antwort ist einfach: Es geschieht nichts. Der Solist betritt die Bühne, verneigt sich vor dem Publikum, setzt sich an den Flügel, nimmt seine Uhr zur Hand, stoppt die angegebene Zeit ab, dann erhebt er sich wieder und verneigt sich abermals vor den Anwesenden. Der Vortrag ist beendet.
|
|
Weiterlesen...
|
Nicht Neugier, sondern Umkehr
Was sagt die Kirche über Privatoffenbarungen und Prophezeiungen?
von Thomas Steimer
Es ist seltsam. Einerseits haben viele Theologen und auch viele Gläubige alle Gedanken an das Übernatürliche verdrängt. Wunder oder Erscheinungen existieren in ihren Augen nicht, sind im besten Fall Einbildung im schlimmsten Fall Betrug.
Auf der anderen Seite gibt es bei vielen Katholiken eine große Sehnsucht, bei einigen sogar eine regelrechte Gier nach dem Übernatürlichen. An dutzenden, ja hunderten von Orten soll die Muttergottes erschienen sein oder zur Zeit erscheinen. Solche Orte ziehen die Menschen in Massen an, unabhängig davon, ob die jeweiligen Erscheinungen kirchlich anerkannt sind oder nicht.
Wie soll man damit umgehen? Haben wir nur die Alternative zwischen strikter Ablehnung und blinder Zustimmung? Und wie haben wir die Prophezeiungen mancher Erscheinungen einzuordnen? Müssen wir vor der Zukunft Angst haben?
|
|
Weiterlesen...
|
Das Kreuz – Hingabe aus Liebe
Jesu Leiden ist unsere Erlösung, sein Tod ist unser Leben
von Pater Engelbert Recktenwald
Wenn wir das Kreuz betrachten, treten wir ins Innerste des Heiligtums ein. Leiden und Tod des Herrn sind eine Offenbarung seiner Liebe. »Eine größere Liebe hat niemand, als wer sein Leben hingibt für seine Freunde« (Joh 15,13). Durch die Betrachtung der Passion Christi lernen wir am besten die innerste Gesinnung seines Herzens kennen. Jedes Detail gewinnt Bedeutung.
|
|
Weiterlesen...
|
|
|
|
|
Seite 3 von 3 |
Sie haben eine Frage zu einem bestimmten Thema des katholischen Glaubens?
|
|
Zitat des Moments
»Sie hatten einen außergewöhnlichen Mut, den man sich auf menschliche Weise kaum erklären kann. Lieber das Leben zu geben, als ihren Glauben zu verleugnen – das drängt uns, genauso viel Mut zu zeigen. Wir sollten konsequent unseren Glauben leben – nicht abstrakt und ganz allgemein, sondern konkret und wirklich gelebt.«
Kardinal José Saraiva Martìns, Präfekt der Kongregation für die Heilgsprechungsprozesse anläßlich der Seligsprechung von 498 Martyrern aus dem Spanischen Bürgerkrieg |
|
|
Gratis-Angebote
Unterstützen Sie uns!
|