Das Verwaltungsgericht in München hat entschieden, daß die sogenannte „Gehsteigberatung“ vor einer Münchner Abtreibungspraxis rechtmäßig war. Es widersprach damit der bayerischen Landeshauptstadt, die ein Verbot ausgesprochen hatte, vor der Praxis Schwangere anzusprechen, um sie über die Folgen von Abtreibungen und Hilfsmöglichkeiten zu informieren. Die Stadt hatte sich auf den Paragrafen 118 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten berufen. Das Gericht urteilte nun, dass der Paragraf „lediglich ein bedrängendes Ansprechen erfasst, nicht jedoch ein dezentes, respektvolles Ansprechen. Hier hätten sich die Unterstützer des christliche Vereins „Helfer für Gottes kostbare Kinder Deutschland“ nichts zuschulden kommen lassen. Mehr Informationen finden Sie auf kath.net


 

VitaL

 

Zitat des Moments

»Das Gewissen besitzt seine Rechte, weil es seine Pflichten hat.«

Der selige John Henry Newman (1810-1890).